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erstellt von admin zuletzt verändert: 20.11.2008 13:04

Willkommen bei OE-Linker. Hier lernen sie neue Ansätze, um mit Energie umzugehen.

Einladung zum Mitdenken


Grosse Chancen
Die Energiekriese und die durch den Klimawandel notwendigen Anpassungen bieten KMU’s ausserordentliche Chancen um neue Tätigkeitsbereiche zu erarbeiten. Wie kann das profitabel und mit vernünftigem Risiko gemacht werden?

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Zusammenfassung

Profitieren vom Umbruch Aus mehreren Gründen sind Energie-Gewinnung, -Verteilung und -Einsatz in starkem Umbruch begriffen. Dadurch erhalten neue, bis anhin ausgeschlossene Kreise Zugang zu den davon betroffenen Marktsegmenten.

Vermeiden des notwendigen hohen Kapitaleinsatzes Der Zugang zu diesen Märkten setzt den Einsatz grosser Mittel voraus. Traditionell können daher nur sehr grosse ökonomische Einheiten eine führende Rolle spielen. Es ist nach einem Weg zu suchen, dass auch KMUs gestaltend teilnehmen können.

Das Risiko verteilen Aus der Softwareindustrie sind seit langem Techniken bekannt, die das Entwickeln komplexer Systeme erlauben, dabei das Projektrisiko minimieren und zudem auf viele verteilen. Diese Entwicklungstechniken werden unter dem Begriff OpenSource zusammengefasst.

OpenSource: Neue Formen der Wertschöpfung OpenSource ist eine Form der Zusammenarbeit, die nicht durch vertragliche Abhängigkeiten bestimmt wird, sondern von der Absicht, gegenseitig voneinander zu profitieren. Dabei steuern alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Pool an Knowhow und Techniken bei. Dieser Wissenspool steht jedermann zur freien Verfügung. Wie weit dieses Vefügungsrecht geht, wird von den Einlegern bestimmt, ist aber meist sehr weitgehend.

OpenTechShare: Industrielle Technologie braucht neue Formen von OpenSource Software ist zum grossen Teil ein immaterielles Gut und eignet sich daher hervorragend in gemeinsam genutzten Pools bereitgestellt zu werden. Die Produktionskosten sind hoch und bestehen zum vorwiegenden Teil aus der Entwicklung. Diejenigen zur Reproduktion sind jedoch vernachlässigbar. Bei der industriellen Produktion werden die Stückkosten sehr viel stärker von den Vefahrenskosten kontrolliert. Diese sind nicht virtualisierbar. Deshalb muss ein modifiziertes Kooperationsmodell entwickelt werden.

Neuer Wein in alten Schläuchen Die Gesetze des Marktes bleiben die gleichen. Der Bessere gewinnt. Wer sich schneller und mit mehr Innovationskraft ins Zeitalter der erneuerbaren Energien bewegt, wird vom Umbruch in der Energiewirtschaft profitieren. OpenTechShare ist ein leistungsfähiger Ansatz dazu.

Machen Sie mit: www.oelinker.ch

Thesen

Energie wird zu einer frei verfügbaren Commodity (Bedarfsartikel)

Der in den letzten 200 Jahren aufgebaute, stark hierarchische, von relativ wenigen aber mächtigen Energielieferanten und einer riesigen Vielzahl von abhängigen Abnehmern geprägte Markt, wird durch eine grosse Anzahl von Kleinlieferanten ergänzt.

Diese Kleinlieferanten stellen Energie oder energiebezogene Dienstleistungen zur Verfügung, gleichzeitig sind sie selber Konsumenten dieser Angebote. Sie sind untereinander über ein sich chaotisch (d.h. unkontrollierbar) formierendes Netz von Mikrostrukturen verknüpft. Jederman wird als Kleinlieferant auftreten können.

Im Gegensatz zu dem aktuellen, hierarchischen Modell der Energieverteilung, in dem Abnehmer kaum Einfluss auf das Angebot haben, kann sich das dynamische Netz der Kleinlieferanten jederzeit verändern, ergänzen und neu gruppieren. Diese Anpassungen können kurzfristig und ohne den Einsatz von grossen Mitteln erfolgen. Dadurch haben die Kleinlieferanten eine sehr grosse Gestaltungsmacht.

Energie wird zur Handelsware, die den gleichen Marktkräften unterworfen ist wie andere Güter des täglichen Bedarfs, deren Preis und Verfügbarkeit kaum durch Monopole oder Kartelle kontrolliert werden kann.

Neue Formen der Energiegewinnung

In den letzten zwei Jahrzehnten haben einige neue Formen der Energiegewinnung wie Windenergie, Solartechnik oder Geothermie einen grösseren Einsatz gefunden. Auf dem Reissbrett befinden sich noch viele weitere Technologien, die die so erfolgte Diversifizierung der Energiequellen weiterführen werden und ermöglichen, dass die Energieproduktion individualisiert und näher an den Ort ihres Verbrauchs gebracht wird. Die zur Gewinnung der Energie notwendigen technischen Einrichtungen werden kleiner und billiger. Dadurch gelangt die zu ihrer Nutzung notwendige Investition in den Verfügungsrahmen individueller Haushalte.

Formen der Vernetzung

Viele der neuen Technologien erlauben die Energiegewinung nahe an deren Nutzung zu bringen. Die Verteilung der Energie von der Quelle zur Senke kann deshalb einfacher und billiger werden. Je nach Form der durch die Energieproduktion gewonnenen Energieträger werden auch neue Verteilformen nötig.

Zur Vernetzung stehen verschiedene Technologien zur Verfügung. Die bestehenden Verteilstrukturen, wie Strom oder Gasnetze, können genutzt werden. Für deren Nutzung wird ein von der Politik zu bestimmender Preis bezahlt. Andere Formen sind noch nicht verfügbar und entwickeln sich erst im verlaufe der nächsten Jahre. So wurde in einem vom Paul Scherer Institut erarbeiteten Projekt vorgeschlagen, die Batterien von hundertausenden von Hybridfahrzeugen, die in einigen Jahren auf unseren Strassen unterwegs sein werden, als “fast permanent” verfügbare Energiespeicher zu verwenden, mit denen die Schwankungen des Energiebedarfs gepuffert werden können.

Traditionelles Modell der Energie-Gewinnung und -Verteilung

Das traditionelle Modell der Energie-Gewinnung und -Verteilung ist hierarchisch. Oben in der Hierarchie befinden sich die Energieproduzenten, am Ende der Hierarchie die Abnehmer.

Die von diesem Modell hervorgebrachten und genutzten Strukturen bedingen den Einsatz von sehr viel Kapital. Es wird daher von einer geringen Anzahl von Unternehmen oder sonstigen ökonomischen Einheiten kontrolliert. Nur diese sind in der Lage, den Aufwand zu erbringen, der an Forschung, Infrastruktur usw. zum Erhalt und zum Ausbau der Strukturen notwendig ist. Der grosse Mitteleinsatz hat zur Folge, dass die eingesetzten Ressourcen zur Energieproduktion und Verteilung nur für den jeweiligen Grossprovider verfügbar sind. Energiebezüger haben kaum Einfluss auf die Gestaltung des Angebotes. Auch ist keine nennenswerte Wahlmöglichkeit des Energielieferanten gegeben. Art des Angebotes und dessen Preisgestaltung geschieht vorwiegend aufgrund von Absprachen und nicht aufgrund von Marktkräften.

Prosumer

In einer zukünftigen Energielandschaft werden Einheiten auftreten, die sowohl Energie Produzieren, als auch solche Konsumieren. Es sind Prosumer (PROduzenten / KonSUMEnten). Ausser Erdregister sind z.Z kaum solche Kleinenergieanlagen verfügbar. Es sind aber die verschiedensten Technologien in einem frühen Entwicklungsstadium, die diese Situation ändern werden.

Die englischsprachige Site

http://peswiki.com/energy/Congress:Top_100_Technologies_–_RD

zeigt über 100 (teils sehr futuristische) Ansätze.

Zukünftiges Modell der Energie-Gewinnung und -Verteilung

Das zukünftige Modell wird ein feinmaschiges Netz von Prosumern sein, in dem Hierarchien nur noch eine beschränkte Rolle spielen. Die Knoten diese Netzes werden aus einer Vielzahl von Prosumern bestehen. Diese können lokal zu Microstrukturen vernetzt sein (z.B. alle Prosumer einer Siedlung). Diese Kleinststrukturen vernetzen sich regional oder überregional zu grösseren Strukturen. Dieser Zusammenschluss zu grösseren Einheiten geschieht aufgrund von individuellen Kriterien. Diese beinhalten Bedarf, Vorlieben, (Mode-)Trends, Marktsituation und andere. Ändern sich diese Vorgaben so wird diese Vernetzung angepasst oder aufgelöst.

Das Netz der Mikroprovider wird sich auf ein bestehendes Netz von Mikrostrukturen stützen und hat daher keine unmittelbaren Infrastrukturkosten zu erbringen. Demzufolge ist der Aufwand, um an diesem Prozess teilzunehmen, gering. Es steht eine Vielzahl von Varianten bereit, sich in das Netz von Prosumern einzubringen.

Grosser Entwicklungsbedarf

Viele der Technologien, die in dem Prosumer-Netz der Zukunft eingesetzt werden, sind noch nicht vorhanden. Ihre Bereitstellung erfordert grosse Anstrengungen sowohl in der Grundlagenforschung, als auch beim Erarbeiten der notwendigen Verfahrenstechniken oder Distributionsstrukturen.

Der Übergang von der bestehenden hierarchischen Struktur von Grossprovidern zur einer dynamischen Vernetzung von Prosumern benötigt den Einsatz von Ressourcen, der dem für die traditionellen Makrostrukturen erbrachten vergleichbar ist. Bis also eine Struktur von individuell vernetzten Prosumern einen deutlichen Beitrag an die Deckung des Energiebedarfes leisten, müssen riesige Anstrengungen unternommen werden. Um eine Lösung der Probleme mit der Klimaentwicklung zu ermöglichen, ist es von eminenter Wichtigkeit, dass dieser Übergang innerhalb von kurzer Zeit erfolgt.

Wie und von wem der dazu notwendige Aufwand erbracht wird, ist von grosser Bedeutung. Davon ist in grossem Masse abhängig, wer diese neue Netzstruktur und die dafür eingesetzte Technologie kontrolliert und wer von ihr in welcher Form profitiert. Der anstehende Umbruch im Umgang mit Energie bietet daher grosse unternehmerische und gesellschaftliche Chancen. Um diese wahrzunehmen bedarf es einer Möglichkeit, den dazu notwendigen Aufwand so zu erbringen, dass sich daran KMU’s und sogar Einzelpersonen beteiligen können.

Aufwand überschreitet die Möglichkeit von KMU

Die Lösungen für viele der Aufgaben überschreiten die Möglichkeiten von KMU’s. Es besteht also ein hohes Risiko, dass die notwendigen Anstrengungen nur von den traditionellen Grossprovidern angegangen werden, da nur diese die notwendigen Ressourcen zu haben scheinen. Diese Unternehmen streben aber oft die kurzfristige Gewinnmaximierung an und werden meist sehr konservativ agieren. Es besteht daher ein erhebliches Risiko, dass viele mögliche Lösungswege gar nicht erst beschritten werden.

Neue Formen der Wertschöpfung

In der Softwareindustrie hat sich seit langem ein Arbeitsprinzip bewährt, das sich dazu eignet, Projekte zu bewältigen, die die Ressourcen von beteiligten Unternehmen und Individuen überschreiten. Dieses basiert darauf, dass sich die beteiligten Unternehmen zu Knowhow-Pools zusammenschliessen. Ein solcher Pool wird von den beteiligten Unternehmen gespeist und kann von jedem interessierten Unternehmen genutzt werden. Dieses Kooperationsprinzip ist unter dem Namen Open Source (für offene Quellen) bekannt.

OpenSource

Begriffserläuterung OpenSource ist ein Entwicklungsmodell, das geeignet ist, auch sehr grosse Projekte mit grossem Erfolg zu bearbeiten, ohne dass die am Projekt beteiligten Personen ein existenzgefärdendes Risiko eingehen müssen.

Das im ersten Moment sichtbarste und erstaunlichste Merkmal von OpenSource Software (OSS) ist der Umstand, dass da hochleistungsfähige Software verschenkt wird. Kann so etwas seriös sein? Hat so etwas eine langfristige Zukunft? Auf den zweiten Blick stellt man fest, dass das Prinzip gar nicht so neu und ungewöhnlich ist. Es wird in der akademischen Forschung und im Ingenieurwesen schon seit vielen hundert Jahren angewandt. Niemand versucht das Rad neu zu erfinden, sondern baut seine Leistung auf schon bestehendem auf. Genauso basiert das OSS zugrundeliegende Entwicklungsmodell darauf, dass es billiger ist, Software quelloffen zu entwickeln, dabei seinen Beitrag zu einem bestehenden Programm zu leisten und von der Arbeit vieler anderer zu profitieren, als ein Programm von Grund auf neu zu entwickeln. Dank diesem verteilten Ansatz wird OSS wesentlich unanfälliger gegen ökonomische Krisen. Es gibt keine Firmen, die von einem Konkurrenten geschluckt werden und keine Produkte, die aufgrund strategischer Überlegungen eingestellt werden.

 

Mehr zur Oekonomie von OSS finden Sie in folgendem Vortrag:

http://www.redcor.ch/support/downloads/vortrag_software_verschenken.pdf


Software zeichnet sich dadurch aus, dass der Aufwand zur Erstellung sehr hoch ist. Es brauch sehr viel Knowhow und personelle Resscourcen, um Programme von nicht trivialer Komplexität zu erstellen. Die Produktionskosten sind dementsprechend hoch und bestehen zum grossen Teil aus den Entwicklungskosten. Das Ergebnis diese Prozesses, d.h. ein Software-Programm, ist im Normalfall immateriell und liegt als frei kopierbare elektronische Speicherung vor. Die Reproduktionskosten sind daher vernachlässigbar.

Produktionsmittel Die Produktionsmittel von Software sind Rechner (Computer). Diese Betriebsmittel waren anfänglich wenigen, finanzstarken Unternehmen vorbehalten. Innerhalb der letzten 30 Jahre habe solche Geräte eine derartige Verbreitung gefunden, dass ihr Vorhandensein voausgesetzt werden kann. Ein wesentlicher Teil dieser “zweiten industriellen Revolution” ist darauf zurückzuführen, dass die Computerhersteller Apple (damals ein Pionier) und IBM (schon damals ein Gigant) Konstruktionsdetails ihrer damaligen PC’s offenlegten. Von dieser Offenlegung haben nicht zuletzt diese beiden Firmen ausserordentlich profitiert.

Produktionsschritte Erstellung und Pflege eines jeden nicht trivialen Programm-Komplexes unterteilt sich in viele Schritte, die in vielfältiger und komplizierter Abhängigkeit voneinander stehen. Die IT-Industrie hat dazu eine grosse Reihe von Werkzeugen hervorgebracht, die es erlauben diese Produktions-Schritte, einmal korrekt formuliert, automatisch ablaufen zu lassen. Mit diesen Werkzeugen werden auch Personen mit wenig IT-Kentnissen in die Lage versetzt, Programmesysteme von fast unvorstellbarer Komplexität zu erstellen. So kann ein einigermassen Erfahrener PC-Anwender ein höchst komplexes Betriessystem wie Linux “von Grund auf” herstellen. Dabei wird das System nicht kopiert, sonder neu gebaut.

Bei der Entwicklung dieser Produktionsschritte und deren Implementierung wurden dank dem damit verbundenen Knowhow-Transfer eine riesige Anzahl von Firmen und Arbeitsplätze geschaffen.

OpenTechShare

Bei industriellen Gütern ist die Situation jedoch anders. Auch hier setzt die Entwicklung von neuen Produkten grosses Knowhow und grosse personelle Ressourcen voraus. Das sind Aufwendungen, die sich ähnlich wie Software in einen Pool legen lassen, aus dem sie mit geringen Kosten abgerufen werden können. Dazu kommen die Kosten für Material und dessen Verarbeitung, Vertriebskosten usw. Diese Kostenteile lassen sich nicht “virtualisieren” und fallen bei der Reproduktion eines “industriellen Objektes” jedesmal von neuem an.

Produktionsmittel Die Veredelung eines Rohmaterials zu einem Produkt ist an viele aufwendige Schritte gebunden, die real vorhandene Produktionsanlagen voraussetzen und sich daher nicht virtualisieren lassen. Die Randbedingungen des Produktionsprozesses lassen sich jedoch so gestalten, dass Teilschritte herausgelöst und von einer virtuellen Produktionsgemeinschaft übernommen werden können. Das Beispiel der PC-Revolution zeigt, dass eine bewusste Segmentierung des Entproduktes in Baugruppen (Mainboard und Steckkarten) und der Offenlegung von deren Zusammenspiel zu einer gewaltigen, neuen Industrie führen kann. Dabei spielte der virtuelle Pool der Produktionsanlagen der konkurrierenden Mainboard- und Steckkarten-Hersteller eine entscheidende Rolle.

Das gezielte Offenlegen von Knowhow schafft grosse Synergien und bietet dem Offenlengenden oftmals entscheidende Wettbewerbsvorteile.Produktionsschritte

Produktionsschritte Die Abfolge einzelner Produktionsschritte bei der Veredelung eines Produkts lassen sich möglicherweise so gestalten, dass sie zu einem gewissen Masse virtualisiert werden können. Auch hier dient die PC-Industrie als Vorbild. Am Anfang der PC-Aera wurden Rechner von der Idee bis zur Verpackung von einer Firma erstellt. Sie musste also alle Entwicklungs- und Produktionsmittel bereitstellen und das gesammte Rsiko tragen. Viele Firmen waren damit anfänglich erfolgreich, wenige haben langfristig überlebt. Heutzutage sind grosse Teile der Entwicklung und Produktion virtualisiert. Der “Hersteller” selbst stellt meist nur noch diejenigen Teile (oft Software) zur Verfügung, mit denen er sich vom Mittbewerb absetzt. Die meiste Hard- und Software bezieht er aus der virtuellen Produktionsgemeinschaft, die durch die Offenlegung wichtiger “Betriebsgeheimnisse” entstand.

Neuer Wein in alten Schläuchen Die Gesetze des Marktes bleiben die gleichen. Der Bessere gewinnt. Wer sich schneller und mit mehr Innovationskraft ins Zeitalter der erneuerbaren Energien bewegt, wird vom Umbruch in der Energiewirtschaft profitieren. Das Arbeiten mit neuen Werkzeugen ändert daran nichts. OpenSource und OpenTechSource sind Entwicklungsmethoden die nichts an den Marktkräften ändern. Auch mit diesen Methoden kann jede Firma nur mit der eigenen Leistung bestehen.

Microsofts CEO, Steve Balmer, verteufelte OpenSource als “sozialistisch und unamerikanisch”, um die Marktdominanz seiner Firma zu verteidigen. In der Zwischenzeit akzeptiert auch Microsoft die Leistungsfähigkeit diese Konzeptes und öffnet sich ihm immer mehr. Das heisst nicht, dass Windows bald OpenSource wird. Das heisst, dass Microsoft erkannt hat, das gewiss Marktsegmente so besser bedient werden können.

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Begriffserklärungen, Links

  • Commodity: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Ware
  • Makro: Gross
  • Micro: Klein
  • Prosumer: Kunstwort abgeleitet von Produzent und Konsument. Bezeichnet einen Marktteilnehmer der sowohl als Produzent einer Ware als auch als Bezüger dieser Ware am Markt auftritt.
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kathedrale_und_der_Basar
Artikelaktionen

Die Physik im Auge behalten

Kommentar von Max Blatter am 17:12
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass die künftige Energieversorgung feiner strukturiert, das heisst auf zahlreichere kleinere Produktionseinheiten verteilt sein wird. Da aber auch bei den erneuerbaren Energien natürliche Konzentration existiert (Wasserkaft, Meeresströmungen, Wellen, Gezeiten), wird das nicht ausschliesslich der Fall sein. Bei der Energieversorgung wird sich nicht der gleiche Dezentralisierungsgrad ergeben wie wir ihn von der Informatik- und Telekommunikationstechnologie kennen. Bei letzteren kam eine immer weitergehende Miniaturisierung der Entwicklung entgegen: Die gleiche Informationsmenge konnte auf immer kleinerem Volumen und mit immer kleinerem Energieaufwand verarbeitet werden. Demgegenüber ist die Bereitstellung und Verteilung von Energie immer mit einem Mindesteinsatz an Materie verbunden (Kupfer, Eisen und Silizium bei der Elektrizitätsproduktion und -verteilung, chemische Energieträger als Brenn- und Treibstoffe). Somit stösst die Dezentralisierung an physikalische Grenzen, die man kennen muss um zu realistischen Lösungen zu kommen.

Die Physik im Auge behalten

Kommentar von robert am 22:38
völlig klar,
aber ich glaube, es wird da noch eine riesige entwicklung geben.
das dezentrale ist aber nicht so wichtig. sondern dass verteilt *gedacht* wird!
robert

Allgemein

Kommentar von Heinz Menzi am 07:38
Ich bin am 6.11.08 an einer Messe zufällig auf diese Idee gestossen. Gerne schreibe ich hier auch ab und zu einen Kommentar. Ich möchte mich nun nicht über die Problematik auslassen sondern gleich einmal auf Probleme hinweisen die in einer solchen Form gelöst werden könnten.
Meiner Meinung nach ist doch recht viel Wissen vorhanden, sei dies nun im Energiebereich, oder vielleicht auch besser mit Nachhaltigkeit bezeichnet, vorhanden. Leider sind meist Spezialisten am Werk. Ich könnte mir vorstellen, dass mit diesem Werkzeug, ein virtueller Generalist entstehen könnte. Also bin gespannt, gerne mache ich bei diesem Generalist mit.
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